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Achterbahn – Borderline trifft Theater – Auftakt Trialog

April 29 @ 19:00 - 22:00 CEST

Das Theaterstück „Achterbahn“ thematisiert Borderline. Es zeigt in einer szenischen Collage aus verschiedenen Kunststilen wie Borderline-Betroffene mit ihrer Übersensibilität und Impulsivität zu kämpfen haben. Depressionen einerseits und Aggressivität andererseits – und die Suche nach dem magischen Moment.

Gefunden im Rampenlicht?

Alleine in Deutschland sind über 1,2 Millionen Menschen vom Borderline-Syndrom betroffen. Sie kämpfen mit dieser komplexen Störung ihrer Persönlichkeit. Impulsivität und Instabilität von Emotionen und Stimmungen bringen die eigene Identität sowie zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder ins Schwanken. Die Betroffenen befinden sich in einer unkontrollierbaren Achterbahnfahrt. Die Gefühle geraten außer Kontrolle und die Menschen wissen häufig gar nicht, wer sie selber wirklich sind.

Normal zu sein ist heutzutage gar nicht mehr normal. Was und wer ist heute überhaupt noch „normal“?

Das Lebenszeitrisiko für psychische Erkrankungen liegt bei bis zu .50%. Trotz der großen Anzahl von Betroffenen bleibt dieses Syndrom häufig ein Tabu-Thema.

Kai Schuber-Seel (Theaterpädagoge (BuT) und Regisseur) setzt sich mit seinen Künstlerkolleg*innen dafür ein, dass die Gesellschaft für psychische Erkrankungen sensibilisiert wird. Es kann jeden und jede treffen und es ist nichts, wofür man sich schämen muss. Aber man muss sie verstehen, die emotional instabile Persönlichkeitsstörung Borderline. Damit wir Betroffene nicht alleine lassen, sondern ihnen helfen in ihren Emotionsloopings aus Euphorie, Scham, Schuld und Einsamkeit.

Erarbeitet wird das Stück gemeinsam von Betroffenen und Künstler*innen.

TRIALOG

Angestrebt wird über die künstlerische Darbietung hinaus ein Erfahrungsaustausch zwischen Patienten, Angehörigen und Fachleute. Durch Fachvorträge von Hans Gunia (Diplom-Psychologe Verhaltenstherapeut, ausgewiesener DBT-Spezialist für Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Supervisor) und Anja Link (Diplomsozialpädagogin (FH), Leitung Borderline-Trialog Informations- und Kontaktstelle Nürnberg, Freie Mitarbeit Krisendienst Mittelfranken) wird das Programm begleitet und untermauert.

Zwischen den Programmpunkten wird Raum für Begegnung und Austausch eingerichtet.

Ziel ist es, auch in Darmstadt eine Situation zu schaffen, in der über die künstlerische Arbeit ein gegenseitiges Verständnis und ein konstruktiver Austausch und ein noch besseres Netzwerk entsteht.

Eintritt: 12 EUR, ermäßigt 9 EUR. Reservierung über www.theatermollerhaus.de

 

 

Details

Datum:
April 29
Zeit:
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort

Theater Moller Haus
Sandstraße 10
Darmstadt, 64289 Deutschland
+ Google Karte
Website:
www.theatermollerhaus.de